75 km Solosieg

Bereits um 7:30 Uhr erfolgte der Startschuss. Die Strecke war zwar nicht ganz so hügelig wie in Basel eine Woche zuvor, jedoch trotzdem ein wenig selektiv. Wir hatten ein sehr kurzes Rennen mit nur 80 km, was mit etwa 1300 hm eine Rennzeit von rund 2 h ergab. Es wurde eine Runde 16× absolviert. Der erste Teil der Runde war sehr hügelig, der zweite flach.

Beim Start wurde bereits attackiert, ich ging ans Hinterrad und wartete zunächst mal ab. Das Feld war bereits wieder komplett in einer Einerkolonne aufgereiht. Da ich ein guter Abfahrer bin, und dies auch bei nassen Verhältnissen, beschloss ich, vor der Kuppe noch eine Tempoverschärfung einzuleiten, und so als erster in die Abfahrt zu gehen. Unten angekommen hatte ich ein 20 m Loch zum Feld. Somit beschloss ich, zuzufahren.

Die ersten 30 km des Rennens waren für mich alleine an der Spitze sehr hart, da der Vorsprung immer etwa gleich bei 1 Minute blieb. Jedoch konnte ich sehr konstante Rundenzeiten fahren und so meinen Vorsprung kontinuierlich gegen Ende hin vergrössern. Bevor ich auf die letzte Runde ging, betrug der Vorsprung 4:30 min. Somit konnte ich die letzte Runde ein wenig vorsichtiger in Angriff nehmen.

Ich bin sehr glücklich darüber, wie meine Form stimmt. Die kleine Trainingsumstellung scheint mir sehr gut zu passen. Auch das nötige Rennglück ist nicht ausser Acht zu lassen, jedoch muss das Glück auch ein wenig erzwungen werden.

Nun freue ich mich auf die nächsten Rennen in Frankreich.